Pressemitteilung - 29.11.2023

Neue EU-finanzierte Plattform soll soziale Innovationen in Sachsen stärken: Sächsische Wohlfahrtsverbände, Startnext und die sächsischen Impact Hubs stellen Zukunftsplattform SINN vor


  • Bundesweit einzigartiger Zusammenschluss aus Wohlfahrt und Sozialunternehmen schafft mit „SINN” zentrale Anlaufstelle für sozialen Akteurinnen und Akteure in Sachsen 
  • ortsübergreifender Austausch und das Starten eigener sozialer Innovationen sollen durch zahlreiche Unterstützungsangebote gefördert werden 
  • Gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mit rund 4,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

Dresden, 29.11.2023: In Dresden wurde der offizielle Start von „SINN”, der Zukunftsplattform für soziale Innovationen in Sachsen, bekannt gegeben. Das Projekt wird in den kommenden Jahren eine bisher noch fehlende zentrale Anlaufstelle für alle sozialen Akteurinnen und Akteure in Sachsen schaffen. Sozial-agierende Personen, Initiativen und Unternehmen sollen mit „SINN” ein gemeinsames Netzwerk finden und soziale Neuerungen mit positivem gesellschaftlichem Mehrwert unterstützt werden. Dafür hat sich ein bundesweit einmaliges Konsortium zusammengefunden, das gemeinnützige Träger genauso umfasst wie Sozialunternehmen mit starker Anbindung an die sächsische Gründerszene. Zu den Partnern gehören der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V., der DRK Landesverband Sachsen e.V., die Impact Dresden GmbH, die Impact Hub Leipzig GmbH, die parikom - Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation gGmbH und  die Startnext GmbH.

Neben einer Webseite, auf der Interessierte zusammenfinden und soziale Innovationen stärker in die Öffentlichkeit gebracht werden, wird „SINN” vor allem auch offline für eine engere Vernetzung und Unterstützung sachsenweit sorgen. Coaching, Bildungsreisen, Events zum Netzwerken, aber auch Hackathons sollen den Austausch ortsübergreifend, auf dem Land und in den Metropolregionen langfristig unterstützen und zum Starten eigener sozialer Projekte bestärken. Damit folgen die Projektpartner der gefassten Devise „Wir entwickeln Miteinander in Sachsen”. Um dies erfolgreich umzusetzen, wird der Zusammenschluss aus Wohlfahrtsverbänden und Sozialunternehmen vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mit rund 4,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. 

Unterstützende Worte fand Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Auftakt von „SINN”: „Mit der Förderung der Zukunftsplattform schaffen wir eine starke Partnerin für alle, die mit neuen sozialen Ideen das Miteinander in Sachsen zukunftssicher gestalten wollen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir brauchen Innovationen, die direkt aus der Gesellschaft kommen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Innovationsprozesse anstoßen, begleiten und Akteure zusammenbringen – das wird nun die Aufgabe der Projektpartner sein.“

Saskia Rudolph, Projektmanagerin der Zukunftsplattform für soziale Innovationen, führt dazu weiter aus: „Mit „SINN” schaffen wir eine Plattform, die Wohlfahrtsverbände und Social Entrepreneure künftig nicht nur vernetzt, sondern auch die soziale Innovationskraft in Sachsen sichtbar macht. Dementsprechend freuen sich alle Konsortiumspartner außerordentlich über die Förderung des Freistaats Sachsen, die dieses wegweisende Projekt ermöglicht. Ein starkes Miteinander braucht Raum. Wir wollen den sozialen Akteurinnen und Akteuren diesen Raum digital und offline ermöglichen, denn nur im Austausch können Innovationen und nachhaltige Lösungen für soziale Herausforderungen entstehen.”

Gemeinsam wird man in den kommenden Monaten durch zahlreiche Veranstaltungen und den konstanten Ausbau der neuen Webseite www.sinn-sachsen.de die gesetzten Ziele umsetzen.