Begegnungshof HOFfnung im ZschopauTAL

Wo Natur berührt, Tiere verbinden und Menschen wachsen.

Begegnungshof im Zschopautal: tiergestützte Therapie und offener Dorftreffpunkt auf einem Denkmalhof – zu 100 % ehrenamtlich getragen.

Begegnungshof HOFfnung im ZschopauTAL
Begegnungshof HOFfnung im ZschopauTAL
HOFfnung im ZschopauTAL

Themenfelder

Jugend und Familie Gesundheit Sozialraumorientierung Ländliche Entwicklung

Ort

Niederwiesa

Folge uns

Unser gemeinnütziger Verein (gegründet 2026) verwandelt einen denkmalgeschützten Vierseithof in Niederwiesa in einen Begegnungshof: Fachkräfte begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene tiergestützt mit Pferden, Kaninchen, Schafen, Katzen und Hühnern – sechs Jugendhilfe-Kinder bereits laufend und regelfinanziert. Zugleich ist der Hof offener Dorftreffpunkt: rund 20 Aktive, 100 % Ehrenamt, bewusst technikarm. Geplante Stufen: Kreislauf-Hof mit Biokläranlage und Biomeiler, Wohnangebote.

Das Problem

Menschen mit seelischen und gesundheitlichen Belastungen sollen im ländlichen Raum einen alltagsnahen Ort der Begleitung finden – und das Dorf einen Treffpunkt für alle Generationen. Konkret bis Jahresende: Angebote komplett am Hof, Kennenlerntag am 24.10. mit 8–10 neuen Aktiven, erste offene Formate wie Hofkino. Langfristig wird der Hof übertragbares Modell: Leerstand wird sozialer Ort – mit geschlossenem Kreislauf (Biokläranlage, Biomeiler) und Wohnangeboten für junge Menschen.

Unsere Lösung

Mit einem Hof, der beides leistet. Für Menschen mit Belastungen: tiergestützte Therapie und Pädagogik durch Fachkräfte – mit Pferden, Kaninchen, Schafen, Katzen und Hühnern, regelfinanziert über die Jugendhilfe, eingebettet in den Hofalltag: Tiere versorgen, mitanpacken, zur Ruhe kommen. Für das Dorf: Wir öffnen den Hof über Arbeitseinsätze, Hofkino, Backtage und Feste als Treffpunkt für alle Generationen. Getragen von rund 20 Ehrenamtlichen; das Denkmal bleibt als lebendiger Ort erhalten.

Unsere Vision

Unsere Vision: ein Ort, an dem Natur berührt, Tiere verbinden und Menschen wachsen. Langfristig entwickeln wir den Hof zum geschlossenen Kreislauf (Biokläranlage, Biomeiler), schaffen Wohnangebote für junge Menschen und erste hauptamtliche Strukturen – und machen das Modell übertragbar: Leerstehende Höfe überall in Sachsen können so zu Orten werden, die Menschen, Tieren und Natur zugleich dienen.

Finanzierungskonzept

Unser Mix: Die therapeutische Arbeit trägt sich über Leistungsentgelte der Jugendhilfe und wächst ab August; dazu Mitgliedsbeiträge, Spenden, Pensionsbeiträge, künftig Tierpatenschaften. Investitionen stemmen wir über Förderprogramme (Denkmalpflege, LEADER, Lieblingsplätze), Wettbewerbe und Crowdfunding (99 Funken). Netzwerk: Kooperation mit einem großen freien Jugendhilfeträger Sachsens, Fachverband für pferdegestützte Intervention, Ställe und Engagierte im Ort – und rund 20 Ehrenamtliche.

Das macht uns zur sozialen Innovation

Innovativ ist die Kombination: regelfinanzierte Jugendhilfe-Arbeit plus offener Dorftreffpunkt auf einem Denkmalhof, getragen zu 100 % von Ehrenamt. Anders als klassische Therapiehöfe arbeiten wir bewusst technikarm – Heuernte, Tierversorgung und Hofpflege in Gemeinschaft sind selbst das pädagogische Mittel, Tiere sind Mitarbeitende mit Tierwohl-Vorrang. Und wir denken den Hof als Kreislauf (Wasser, Wärme, Futter). So wird Leerstand zum sozialen Ort – übertragbar auf Höfe in ganz Sachsen.

Angestrebte Nachhaltigkeitsziele Die SDG-Kennzeichnung ist eine Selbsteinschätzung und stellt keine Prüfung oder Zertifizierung dar.

Gesundheit und Wohlergehen
Weniger Ungleichheiten Nachhaltige Städte und Gemeinden Leben an Land
Wir erreichen SDG 3 über tiergestützte Therapie und Pädagogik: Unsere therapeutischen Fachkräfte begleiten Menschen mit gesundheitlichen und seelischen Belastungen – dokumentiert und regelfinanziert über die Jugendhilfe, sechs Kinder laufend. Tierkontakt senkt Stress und stärkt Selbstwirksamkeit; Bewegung und sinnvolle Aufgaben im Hofalltag fördern Körper und Psyche. Zugleich wirkt der offene Hof präventiv: Gemeinschaft, Naturerleben und Mitanpacken stärken das Wohlbefinden im Dorf.