MutMates
Mut, der verbindet
Peer-Beratung im Kontext psychischer Erkrankung in der Jugendhilfe
MutMates sind Jugendliche und junge Erwachsene mit stationärer Jugendhilfeerfahrung, die eigene Krisen erlebt haben. Diese werden zu Peer-Berater*innen qualifiziert und von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt, um andere junge Menschen beraten zu können. Peer-Beratung bietet niedrigschwellige Unterstützung. Das Projekt steht für Partizipation & Empowerment junger Menschen in der Jugendhilfe.
Das Problem
Psychische Belastungen bei jungen Menschen nehmen zu, doch niedrigschwellige Unterstützungsangebote, die zu den Jugendlichen und ihrem Alltag passen und erreichbar sind, fehlen. Das Projekt möchte zur Überbrückung dieser Lücke beitragen. Dazu wird das international bewährte Konzept der Peer-Beratung unter wissenschaftlicher Begleitung in der stationäre Jugendhilfe erprobt.
Unsere Lösung
Junge Menschen mit eigenen Krisenerfahrungen werden dabei zu aktiven Gestalter*innen von Unterstützung und Veränderung. Dafür schulen wir Fachkräfte der Sozialen Arbeit zu Mentor*innen und die jungen Menschen bilden wir zu Peer-Berater*innen aus. Dabei begleiten wir sowohl diese Schritte, als auch die Implementierung der Beratung bei den Trägern.
Unsere Vision
Langfristige Etablierung von Peer-Beratung in der stationären Jugendhilfe. Empowerment, Selbstwirksamkeit und Entstigmatisierung sowie kurzfristige Hilfe auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund.
Finanzierungskonzept
Wir sind SAB gefördert und kofinanziert mit Mitteln der EU.
Das macht uns zur sozialen Innovation
Wir begreifen Jugendliche und junge Menschen mit Erfahrungen in der stationären Jugendhilfe und psychischen Problemen als Expert*innen durch Erfahrung. Wir wollen Mut machen, eigene Krisenerfahrungen als Chance zu sehen, daran zu wachsen und andere zu unterstützen.