Sindbad Mentoring für Jugendliche

Gemeinnütziges Mentoringprogramm, das Jugendliche im Übergang Schule–Beruf stärkt und durch Netzwerk, Coaching und Beziehungsgestaltung begleitet.

Sindbad Mentoring für Jugendliche
Sindbad Mentoring für Jugendliche
Sindbad Mentoring für Jugendliche

Kategorie

Arbeit mit Ehrenamtlichen Bildung Jugend und Familie Arbeitsmarktintegration Migration

Ansprechpartner:in

Ort

Görlitz

Folge uns

Sindbad stärkt Jugendliche aus sozioökonomisch herausfordernden Lebenslagen beim Übergang Schule–Beruf. Weil Chancen ungerecht verteilt sind, schaffen wir durch 1:1‑Mentoring, Beziehung, Kompetenzaufbau und ein engagiertes Netzwerk echte Chancengerechtigkeit. Wir geben Orientierung, fördern Selbstvertrauen und eröffnen Perspektiven – besonders dort, wo Ressourcen fehlen.

Das Problem

Wir gehen das Problem ungleicher Chancen für Jugendliche aus sozioökonomisch belasteten Lebenslagen an. Viele starten mit weniger Unterstützung, instabilen Strukturen und fehlenden Vorbildern in ihre Bildungs- und Berufswege. Diese Ungleichheit führt zu Orientierungslosigkeit, geringem Selbstvertrauen und erschwerten Übergängen. Durch Mentoring schaffen wir verlässliche Beziehungen, stärken Ressourcen und fördern echte Chancengerechtigkeit.

Unsere Lösung

Wir lösen das Problem ungleicher Chancen, indem wir Jugendlichen verlässliche 1:1‑Beziehungen an die Seite stellen. Geschulte Mentorinnen begleiten sie über mehrere Monate, geben Orientierung, stärken Selbstvertrauen und unterstützen bei Entscheidungen. Durch klare Struktur, regelmäßige Treffen und ein engagiertes Netzwerk schaffen wir Zugang zu Ressourcen, die vielen fehlen – und ermöglichen Jugendlichen, ihren Bildungs- und Berufsweg aktiv zu gestalten.

Unsere Vision

Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Herkunft nicht über Zukunft entscheidet. Wir wollen, dass alle Jugendlichen – unabhängig von sozioökonomischen Bedingungen – ihren Bildungs- und Berufsweg selbstbestimmt gestalten können. Langfristig schaffen wir ein stabiles Mentoring‑Ökosystem, das regionale Netzwerke stärkt, Übergänge erleichtert und strukturelle Ungleichheiten abbaut. So entsteht echte Chancengerechtigkeit im gesamten Sozialraum.

Finanzierungskonzept

Wir setzen auf ein mehrsäuliges Finanzierungskonzept aus kommunalen Mitteln, Stiftungen, Unternehmenskooperationen und projektbezogenem Fundraising. Ergänzend bauen wir ein regionales Netzwerk aus Schulen, Betrieben, sozialen Trägern und engagierten Ehrenamtlichen auf. Diese Kombination schafft Stabilität, ermöglicht langfristige Planung und stellt sicher, dass Jugendliche Zugang zu Ressourcen erhalten, die ihnen sonst fehlen.

Das macht uns zur sozialen Innovation

Unser Ansatz verbindet sozioökonomische Chancengerechtigkeit mit einem klar strukturierten Mentoringprozess. Wir arbeiten nicht nur beziehungsorientiert, sondern schaffen durch feste Zeiträume, geschulte Mentorinnen und messbare Ziele einen verlässlichen Rahmen. Besonders innovativ ist die Kombination aus persönlicher Begleitung, regionalen Netzwerken und echter Beteiligung der Jugendlichen: Sie gestalten ihren Weg aktiv mit – nicht nur als Teilnehmende, sondern als Mitwirkende.

Nachhaltigkeitsziele

Weniger Ungleichheiten
Im Jahr 2023 konnten in Deutschland 35% aller Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. Gleichzeitig verlassen jährlich in Deutschland 150.000 Jugendliche die Schule ohne Schulabschluss und haben somit keine sicheren Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Jugendliche brauchen Angebote, die in 1:1 Begleitung für ganz individuellen Beratungsbedarf leisten können. Deswegen möchten wir mithilfe von Ehrenamtlichen ein Zusatzangebot schaffen, dass zum Schulabschluss und Anschluss begleitet.
Weitere Ziele
Keine Armut Hochwertige Bildung Geschlechtergleichheit