SINNkubator - ApplicAid goes Zwickau
Heute haben wir den nächsten Meilenstein in unserem SINNkubator-Prozess erreicht: Der Workshop in Zwickau hat uns einen entscheidenden Schritt weitergebracht und gezeigt, wie viel Klarheit eine intensive Arbeitsphase bringen kann.
Fokus des Tages: Wer sind unsere Zielgruppen?
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Definition unserer Zielgruppe. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn es reicht nicht, grob zu skizzieren, wen wir erreichen wollen. Wir haben tiefer gebohrt: Welche Herausforderungen erleben diese Menschen? Was hält sie davon ab, Stipendien zu beantragen oder sich ehrenamtlich zu engagieren? Und umgekehrt: Was könnte sie motivieren und unterstützen?
Durch dieses Bewusstsein für fördernde und hemmende Faktoren können wir unsere nächsten Schritte viel gezielter angehen.
Vom Workshop in die Praxis
Aus der Workshoparbeit sind zwei konkrete Handlungsfelder entstanden:
Im ersten Schritt geht es darum, Ehrenamtliche gezielt zu gewinnen und lokale Hubs in Sachsen zu etablieren, als Grundlage für alles Weitere.
Im zweiten Schritt werden diese Hubs dann direkt an Universitäten und Schulen aktiv: Sie informieren über Stipendien, bauen Hürden ab, beantworten Fragen und leiten Interessierte an das Beratungs- und Mentoringteam von ApplicAid weiter.
Was der Workshop uns mitgibt
Der Workshop hat uns geerdet. Er hat uns geholfen, vom großen Traum eines lokalen Anlaufpunkts an jedem Universitätsstandort in Sachsen auf die konkreten nächsten Schritte zu schauen. Und er erinnert uns daran, warum wir das alles machen: weil Chancengerechtigkeit nicht vom Wohnort oder vom Wissensstand der Familie abhängen darf.
Wir halten euch auf dem Laufenden!