Das Innovations-Sofa. Diesmal mit KolLEktiv - Treffpunkt für Engagement und Begegnung
Beim „Innovations-Sofa - der Interview-Reihe mit Innovationsschaffenden aus Sachsen" nimmt heute KolLEktiv - Treffpunkt für Engagement und Begegnung Platz.
Wer bist du?
Ich bin Merve Neziroğlu und leite das Projekt „KolLEktiv - Treffpunkt für Engagement und Begegnung", gefördert vom Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig und durchgeführt von der Trägerin Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH.
Welche Probleme löst ihr?
Wir bieten Leipziger Migrant:innenorganisationen (MO) die Möglichkeit, drei Standorte kostenfrei für ihr ehren- oder hauptamtliches Engagement zu nutzen. Wir vermitteln auch bedarfsgerechte Coachings und sorgen mit regelmäßigen Treffen für Vernetzung
Wie ist die Idee dazu entstanden?
Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Migrantenbeirat, einigen MO und der Stadt. Da Menschen mit Migrationsgeschichte oft Benachteiligung bei der Raumsuche erleben, nimmt das KolLEktiv diesen Druck und stellt eigene Räume direkt zur Verfügung.
Was sind eure größten Herausforderungen?
Eigentlich sollten wir einen einzigen, großen Standort haben, wo mehrere MO gleichzeitig arbeiten können. Die dezentrale Lösung hat auch Vorteile, aber bei mittlerweile über 25 MO kommt es nun öfter vor, dass keine Zeitslots mehr vorhanden sind.
Was war euer bisher größter Erfolg?
Ich finde, dass die vielen kleinen Momente einen großen Erfolg darstellen: Wenn Gruppen spontan Räume füreinander freigeben oder sich MO über das KolLEktiv kennenlernen, vernetzen und gegenseitig unterstützen.
Wofür habt ihr SINN bisher genutzt?
Wir haben 2025 am SINNkubator teilgenommen und alle Möglichkeiten ausgekostet: Das Coaching und Mentoring, den Pitch auf dem Abschlussfest, das Budget für einen Coworking-Space und natürlich die Teilnahme an den Präsenzseminaren in ganz Sachsen.