KIKI-Frühwarnsystem für Entwicklungsrisiken
Das Modellprojekt erprobt ein KI-gestütztes System zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsrisiken bei Kindern in Kindertagesstätten. Pädagogische Beobachtungen werden datenschutzkonform analysiert, um Hinweise auf Förderbedarfe zu geben.
Vision:
Pädagogische Fachkräfte dokumentieren bereits regelmäßig Bebochtungen zu sprachlichen, sozialen und motorischen Entwicklung der Kinder. Im Rahmen dieses Projektes werden diese Beobachtungen mit Hilfe einer datenschutzkonformen KI- Anwendung analysiert. Die KI kann Muster erkennen und Hinweise auf mögliche Entwicklungsverzögerungen oder besonderen Förderbedarf geben. Auf dieser Grundlage erhalten Fachkräfte unterstützende Empfehlungen für individuelle Fördermaßnahmen wie Frühförderstellen, Logopädie oder Familienberatung. Das Projekt wird in mehreren Kitas des Trägers pilotiert und wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sollen in Form eine übertragbaren Modells für Kindertagesstätten im ländlichen Raum aufbereitet werden.
Das macht uns zur sozialen Innovation
Das Projekt unterscheidet sich von bestehenden Lösungen durch die Integration einer KI-gestützten Analyse in den Kita-Alltag, die Beobachtungen systematisch auswertet und gezielte Förderhinweise generiert. Anders als klassische Entwicklungsberichte oder standardisierte Screening-Tools bietet KI laufende individualisierte Unterstützung für Fachkräfte und entlastet sich gleichzeitig von zeitaufwendiger Dokumentation. Zudem verknüpft das Projekt frühzeitig Diagnostik direkt mit praxisnahen Fördermaßnahmen und Einbindung von Familien. Dadurch entsteht ein ganzheitliches, datengestütztes und übertragbares Modell für den ländlichen Raum, das sowohl Kinder, Fachkräfte als auch Eltern nachhaltig unterstützt und bisherige Ansätze ergänzt.