VIVID | Entwicklertagebuch | #10
Heute schauen wir uns eines der Kernsysteme von VIVID genauer an:
unseren 2D-Tag-Nacht-Zyklus, der auch dynamische Wetter- und Jahreszeitenwechsel ermöglicht.
Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu erreichen. Einige basieren auf voreingestellten Beleuchtungs-Engines oder umfangreichen Filterstapeln, die an Zeitmodule gebunden sind. Für VIVID brauchten wir etwas anderes: etwas Flexibles, Elegantes und Leichtes, ohne ein komplexes Backend-System aufzubauen.
Unsere Lösung liegt genau an der Schnittstelle zwischen Grafikdesign und Code. Wir verwenden einen halbtransparenten kreisförmigen Filter, der über den sichtbaren Spielbildschirm gelegt wird. Im Laufe der Zeit dreht sich dieser Filter sanft um 360°. Sein Einfluss auf die Beleuchtung wird nur innerhalb der aktiven Spielansicht gerendert, nicht in der Benutzeroberfläche.
Durch subtile horizontale Verschiebungen des Filters können wir verschiedene Sonnenwinkel und sogar Wetterbedingungen wie dichte Wolken, Regenschauer oder Smog simulieren.
Dieser Ansatz hält die Objektanzahl gering, minimiert die Datenbanknutzung und reduziert die Rechenzeit und den Stromverbrauch – perfekt für den Prototyp von VIVID und seine langfristige Vision von durchdachten, nachhaltigen Systemen.
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