VIVID | Entwicklertagebuch | #9

VIVID | Entwicklertagebuch | #9

Geringe Emissionen, hohe Ziele

Die Entwicklung von Videospielen als Indie-Studio bringt Höhen und Tiefen mit sich. Unser kleines Team kann zwar einschränkend sein, hat aber einen klaren Vorteil: sehr geringe Emissionen.

Für unseren Pitch zum Leipziger Zukunftspreis (Februar/März 2026) haben wir unseren CO₂-Fußabdruck berechnet: rund 225 kg CO₂ pro Arbeitsplatz und Jahr (Strom) – ein sehr niedriger Wert im internationalen Vergleich mit anderen Studios.

Warum? Ein Blick auf das GHG-Protokoll:

Direkte Emissionen
→ Extrem niedrig durch ÖPNV-Nutzung
→ Homeoffice, besonders im Winter
→ Beheizung über Strom bzw. Holz

Indirekte Emissionen
→ Kompaktes Studio (~20 m²)
→ Geringer Ressourcenverbrauch dank optimierter Hardware für 2D-Entwicklung
→ Flexible Nutzung bei Urlaub, Krankheit oder Remote-Arbeit

Wertschöpfungskette
→ Kein Streaming, keine Server, keine Flüge
→ Reiner Digitalvertrieb ohne Verpackung oder Versand
→ Effizienter Code, geringer Datenverbrauch

Ausblick: Geplant sind Solaranlagen und Hochleistungsbatterien, um erneuerbare Energien zur Hauptquelle zu machen. Auch wenn unsere Wertschöpfungsemissionen mit dem Release von VIVID natürlich steigen werden, stehen wir heute bewusst am unteren Ende – mit realistischen Zielen für morgen.

Vielen Dank an game – Verband der deutschen Games-Branche e.V. für ihre Umweltrichtlinien und an Carbon Credits (siehe: https://carboncredits.com) für die Branchendaten.


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