Bauwende Sachsen Vernetzungsplattform
Wir stehen vor der Aufgabe, die Baubranche zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaftszweig umzugestalten. Diesen Prozess bezeichnen wir als Bauwende. Schon jetzt gibt es viele gute Lösungsansätze für zukunftsfähiges Bauwesen. Einige sind alt und bewährt, andere neu und kaum erprobt. Auf unserer Plattform könnt ihr euch einen sachsenweiten Überblick dazu verschaffen und vernetzen. Unsere Website ermöglicht Vernetzung in Form einer interaktiven Karte und eines Veranstaltungskalenders. Durch eine Wanderausstellung tragen wir unser Aktivitäten anschaulich in die Region. Zudem bieten wir Workshops an, um auf lokaler Ebene die Bauwende-Strategien anhand konkreten Bauvorhaben zu vermitteln.
Bauwende-Strategien
Ressourcenschutz
Umbaukultur
Regionale Kreislaufwirtschaft
Neue Arbeitskulturen
Digitale Tools
Soziale Nachhaltigkeit
Bauwende-Bildung
Bauwende-Forschung
Bauwende-Politiken
Bauwende-Schwerpunkt NEUE ARBEITSKULTUREN
Bauwende muss einhergehen mit einem Wandel der Arbeitsstrukturen im Bausektor, damit (Um-)Bautätigkeit wieder von mehr Menschen als eine sinnstiftende Tätigkeit erfahren wird. Es braucht ein respektvolles Miteinander, sichere Arbeitsbedingungen auf Baustellen, eine faire Vergütung, eine gute Integration ausländischer Fachkräfte und mehr Diversität am Bau. Durch die neuen Aufgaben, die die Bauwende mit sich bringt, entstehen neue Berufsbilder mit Perspektive. Wichtig ist auch, dass bereits etablierte gemeinschaftsgetragene Unternehmensformen (z.B. genossenschaftliche Modelle) breitere Anwendung in der Baubranche finden.
Bauwende-Schwerpunkt SOZIALE NACHHALTIGKEIT
Soziale Nachhaltigkeit im Bauwesen bedeutet, dass Produktionsprozesse, Lebensumfelder und Bau- und Planungsverfahren so gestaltet werden, dass sie die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Menschen und der Gemeinschaft berücksichtigen. Das beinhaltet z.B. bezahlbaren Wohnraum, barrierefreien Zugang für alle und die Förderung lokaler Gemeinschaften durch die Schaffung von öffentlichen Räumen und Einrichtungen. Kurz gesagt: Es geht darum, sicherzustellen, dass Bautätigkeit nicht nur ökologisch verträglich ist, sondern auch zu sozialer Gerechtigkeit beiträgt. Konzepte der Gemeinwohlökonomie, von Konvivialismus und des “Guten Lebens für Alle” können hierfür als Richtschnur dienen.