SINN Design Thinking Toolkit

Im Toolkit enthalten:

Persona

Eine fiktive Person stellvertretend für eine ganze Zielgruppe.

Ihr habt eine breite Zielgruppe, die aber schwer greifbar ist? Es ist immer einfacher, für eine spezifische Person eine Lösung zu entwickeln als für eine große, undefinierte Masse. Deshalb baut ihr euch eine stellvertretende “Persona”, die ihr mit Details aus eurer Recherche oder aus Interviews mit eurer Zielgruppe ausschmückt. Gebt ihr einen Namen, ein Gesicht und am besten ein ganzes Leben im Kontext eures Problemfelds. Für diese Persona entwickelt ihr dann eure Lösung in den folgenden Phasen und testet diese sogar mit ihr.

Stakeholder Analyse

In dieser Tabelle haltet ihr alle eure Nutzergruppen fest, die in irgendeiner Form von eurem Problemfeld betroffen sind - sei es in der Produktion, Finanzierung, Vermarktung, der Ausführung oder am Ende die Zielgruppe, für die ihr eine Lösung finden wollt. In Spalte 2 schreibt ihr für jeden dieser Stakeholder den Aspekt eures Problemfelds auf, der diesen Stakeholder betrifft. Dann überlegt ihr euch in der 3. Spalte, wie die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe aussehen und worauf eure Lösung für jede spezifische Zielgruppe achten sollte.

Jobs to be done (JTBD)

Fokus auf die Nutzer, um indirekte Wünsche zu identifizieren

Um die Nutzerperspektive noch umfänglicher zu verstehen, schaut euch spezifische Situationen an, in denen eure Nutzer mit dem Problemfeld konfrontiert sind. Formuliert diese dann präzise nach diesem Muster.

How might we...

Problem als Frage formulieren. Mit eurer Persona oder eurer Zielgruppe im Kopf, formuliert ihr eine Frage. Diese Frage bringt aus Nutzersicht ganz konkret einen Aspekt eures Problemfelds auf den Punkt. Auf diese Frage könnt ihr dann ganz spezifisch Antworten in der nächsten Phase suchen. Wichtig dabei: Die Frage darf weder zu konkret noch zu vage sein! Ihr könnt auch mehrere “How might we...”-Fragen formulieren.

Superhelden-Methode

Wie würde mein Superheld die Sache lösen? 

In dieser Methode ist Perspektivwechsel gefragt. Ihr schlüpft in die Rolle eines “Superhelden” (es kann auch jede andere inspirierende Person sein) und fragt euch, wie ihr als dieser Jemand euer Problem lösen würdet.

Kriterienfilter

Anhand knallharter Kriterien eine Idee auswählen

Zu viele Lösungsansätze und ihr könnt euch schwer entscheiden? Setzt euch drei knallharte Kriterien, die eure Lösung einhalten muss. Gebt dann alle eure Ideen, die ihr gern umsetzen wollt, nacheinander durch diesen Kriterienfilter. Bei jedem Kriterium sollten Ideen “rausfliegen”.

Ideen-Dashboard

Idee ausschmücken und ihr Fleisch geben

Nachdem ihr euch für eine eurer Ideen entschieden habt, könnt ihr sie nun genauer ausdefinieren. Schmückt sie aus, gebt ihr Fleisch! Nutzt dazu dieses Template.

SWOT Analyse

Fühlt eurem Prototypen oder eurer Idee auf dem Zahn. 

Mit der SWOT Analyse setzt ihr euch kritisch mit eurer Lösungsidee auseinander. Sammelt hier zu den 4 Kategorien alles, was wichtig sein könnte.

User Journey

Zeitleiste der Nutzerinteraktion mit der Idee

In einer User Journey lasst ihr euren Nutzer (bspw. eure Persona) eure Lösung anwenden. Ihr beschreibt hier spezifische “Touch Points”, also Interaktionspunkte, die bei der Persona Emotionen oder Aktionen hervorrufen. Das ganze stellt ihr in Form eines Zeitstrahls dar. Fügt gern mehr Touch Points ein, wenn ihr mögt.